Quintett der Berliner Philharmoniker

Quintett der Berliner Philharmoniker

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Wilfried Strehle – künstlerischer Leiter des Quintetts der Berliner Philharmoniker, Schüler von Emil Kessinger, Ulrich Koch und Tibor Varga, startete nach dem Studium seine berufliche Laufbahn gleich bei den Berliner Philharmonikern. Neben seiner Orchestertätigkeit hat er eine ausgeprägte Leidenschaft für die Kammermusik: Er war Mitbegründer des Brandis Quartetts und musiziert zur Zeit im Philharmonischen Oktett Berlin, bei den Philharmonischen Virtuosen, in der Philharmonischen Camerata, bei den Philharmonischen Freunden Wien-Berlin. Das von ihm gegründete Trio Berlin wurde mit dem europäischen Kammermusikpreis ausgezeichnet. Wilfried Strehle lehrt an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und an der Universität der Künste Berlin und gibt regelmäßig Meisterklassen im In- und Ausland. Wenzel Fuchs wechselte nach ersten Studien in Kitzbühel und in seiner Geburtsstadt Innsbruck an die Wiener Musikhochschule. In dieser Zeit spielte er bereits als Substitut unter anderem bei den Wiener Philharmonikern. Über Verpflichtungen als Solo-Klarinettist an die Wiener Volksoper und an das ORF-Sinfonieorchester kam er 1993 in gleicher Funktion zu den Berliner Philharmonikern. Neben seiner Arbeit im Orchester übernimmt Wenzel Fuchs zahlreiche solistische und kammermusikalische Aufgaben. Er lehrt darüber hinaus an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und gibt Meisterkurse in Europa und Übersee. Esko Laine studierte am Konservatorium von Hyvinkää und spielte bereits mit 18 Jahren im Finnischen Nationalopernorchester. Es folgten weitere Studien an der Musikhochschule Frankfurt am Main sowie am Genfer Konservatorium. Seit 1986 ist er Preisträger internationaler Wettbewerbe (Isle of Man, Markneukirchen, ARD), Mitglied der Berliner Philharmoniker. Der gefragte Dozent für Meisterkurse und Lehrer bei renommierten Nachwuchsorchestern unterrichtet seit 2000 auch an der philharmonischen Orchester-Akademie und der Musikhochschule »Hanns Eisler« in Berlin. Aleksandar Ivić erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Mit 16 Jahren begann er in Kroatien als Solist und Kammermusiker aufzutreten. Sein Studium absolvierte er in Zagreb bei Kristijan Petrović, später setzte er seine Ausbildung in Köln bei Igor Ozim und dem Amadeus-Quartett sowie bei Rosa Fain fort. Seine Orchesterlaufbahn begann er 1988 als 1. Geiger im WDR-Sinfonieorchester Köln, 1996 wechselte er zu den Berliner Philharmonikern. Aleksandar Ivić musizierte in verschiedenen Ensembles: im Scharoun-Ensemble, bei den Berliner Barock Solisten , bei den Philharmonischen Stradivari-Solisten . Er unterrichtet privat in Berlin und gibt Meisterkurse in Kroatien und Frankreich.

Radek Baborák ist einer der außergewöhnlichsten Hornisten, Gewinner des ARD-Wettbewerbs in München, des Internationalen Wettbewerbs in Genf und vieler anderer internationaler Wettbewerbe, zuvor Solohornist bei den Berliner Philharmonikern, häufiger Gastsolist bei namhaften Orchestern und Dirigenten. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur Gegenwart. Baborák war auch Mitglied der Berliner Wind Soloists und des Berliner Hornoktetts. Er tritt als Solist mit Barock Orchester Berlin auf.