Anna Szałapak

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Anna Szałapak  ist eine  in Krakau geborene Sängerin wurde von Agnieszka Osiecka  „Weißer Engel“ des Krakauer Kabaretts „Piwnica Pod Baranami genannt. Im November 2012 verteidigte sie an der Jagiellonen Universität ihre Dissertation „ Die Krakauer Weihnachtskrippe als ein Phänomen der Krakauer Folklore im Vergleich mit der europäischen Weihnachtskrippe. Eine historisch- ethnographische Studie“, die veröffentlicht wurde. Sie hat den Doktor-Titel  der humanistischen Wissenschaften im Bereich der Ethnographie und Kulturanthropologie und ist Krippenbauerin.  Sie war jahrelang mit dem Kabarett von Piotr Skrzynecki “Piwnica pod Baranami“ verbunden. Gegenwärtig macht sie künstlerische Autorenprogramme, in denen sie das Klima des Kabaretts mit ihrer eigenen Kreativität verbindet. Sie arbeitet mit herausragenden Künstlern, Dichtern, Komponisten und Musikern, u.a. mit Ewa Lipska, Michał Zabłocki, Zygmunt Konieczny, Zbigniew Preisner, Jan Kanty Pawluśkiewicz, Andrzej Zarycki, Grzegorz Turnau, Andrzej Sikorowski, Jacek Wójcicki und  Konrad Mastyło.   Sie war besonders mit Agnieszka Osiecka befreudnet, die für sie einzigartige Lieder verfasste. Ihre Autorenkonzerte und Solistenkonzerte erfreuen sich großer Beliebtheit und werden im In- und Ausland präsentiert. Ihre musikalische  Tätigkeit dokumentieren die CDs:„Anna Szałapak aus Piwnica pod Baranami” (1991),„Konzert w Trójce“ („Konzert im dritten polnischen Rundfunksender „Trójka”) (1999), „ Żywa woda“ („Lebendes Wasser“) (2000),„ Serca na rowerach“ („Herzen auf Fahrrädern“) (2004),„Weihnachtsliederkonzert mit der Krakauer Christkrippe im Hintergrund“ ( 2011). Anna Szałapak, als Kulturanthropologin,  Liebhaberin und Kennerin der Krakauer Tradition  betreute  das alljährlich gefeierte Krakauer Lajkonik- Fest und organisierte Wettbewerbe der Krakauer Weihnachtskrippen. Heute sitzt sie in der  Jury der Wettbewerbe. Sie ist auch Kustos und Leiterin von mehreren  Weihnachtskrippenausstellungen aus den Sammlungen des Historischen Museums der Stadt Krakau, die u.a. in Taormin, Rom, Messina, Paris, Helsinki, Stockholm, Chicago präsentiert wurden.
Sie ist Preisträgerin u.a.:
-des Wettbewerbs des polnischen Fernsehsenders TVP1 für die Ausführung des Liedes „ Zaklinanie, czarowanie“ ( „Beschwören und Zaubern“)
und erhielt
- den „ Mateusz 97“- Preis, der  durch das  Dritte Programm des Polnischen Rundfunksenders „Trójka“ für  künstlerische Leistungen, originelle Interpretation der literarischen Lieder, einzigartigen Stil und für ein unvergessliches Konzert in „ Trójka“ verliehen wurde.
- den  „Złoty Laur“- Preis für meisterhafte Leistungen bei der Ausführung des literarischen Liedes. Der Preis wurde ihr 2008  von der  Stiftung der Polnischen Kultur verliehen.